Basale Stimulation

Im Rahmen eines Schulversuches entwickelte A. D. Fröhlich 1975 die basale Stimulation. Dies ist ein pädagogisches Konzept, das in Zusammenarbeit mit C. Bienstein bereits in verschiedenen Berufsgruppen integriert wurde. Über Hautkontakt werden die 5 Sinne angesprochen (Riechen, Schmecken, Sehen, Hören und Fühlen). Es regt die Körper-/Wahrnehmungs-, Bewegungs- und nonverbalen Kommunikationserfahrungen mit der Umwelt an, die mittels verschiedener Materialien (z. B. Igelbälle, Bürsten, Düfte, Musik etc.), Reize (Druck, Wärme, Kälte, Bewegung, Lagerung etc.) setzen. Anwendung findet dieses Konzept bei neurologischen Patienten (Hemiplegikern, Schädel-Hirn-Traumen, Apallisches Syndrom, körperlicher und geistiger Beeinträchtigung).